Leinenkleider

Kleidung aus Leinen wurde in den letzten Jahren wieder entdeckt und bietet mittlerweile eine besondere Alternative zu Baumwollkleidung. Dabei sind Leinenkleider ein traditioneller Bestandteil der Mode und Kleidungsweise vergangener Jahre.

Die Tracht

Das Dirndl ist in Deutschland das bekannteste und wohl beliebteste Trachtenkleid. Es wird noch heute überwiegend in Bayern getragen, meistens jedoch nur zu bestimmten Anlässen. Dabei gibt es drei Varianten des Dirndls: aus Baumwolle, Seide oder Leinen. Ein Leinen-Dirndl ist die einfachste und robusteste Variante. Das Material macht das Kleid widerstandsfähig und verleiht ihm eine natürliches bis bäuerliches Aussehen.

Mittelalterkleidung

Besonders unter den Freunden des Mittelalters gehören Leinenkleider zur alltäglichen Kleidung. Sie werden gerne selbst genäht oder beispielsweise auf Mittelaltermärkten verkauft. Traditionellerweise besteht es aus einem einfachen, einfarbigen, leicht figurbetonten Kleid mit langen Ärmeln. Die Varianten reichen aber auch bis hin zu kunstvollen Burgfräulein-Kleidern.

Preis und Komfort

Ein schlichtes, knielanges Leinenkleid kann durch eine Jacke als angenehme Arbeitskleidung im Büro dienen. Mit einem Korsett kombiniert wirkt es sehr weiblich und auffallend. Ein Poncho hingegen verleiht ihm ein sehr naturverbundenes und praktisches Aussehen.

Die Preislage liegt im mittleren bis hohen Bereich. Gerade Leinenkleider im Trachten- oder Mittelalterstil gelten als ausgefallene Kleidung und können erheblich mehr kosten als moderne Leinenkleider in Modegeschäften. Die Spannweite reicht von 30 Euro bis weit über 200 Euro, je nach Modell und Ausführung.

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